Der Schwimmunterricht der Realschule plus Wöllstein ist für diese Saison erfolgreich zu Ende gegangen. Bereits vor den Sommerferien besuchten die Fünftklässler der Realschule plus das Wöllsteiner Freibad, um den im Sportunterricht verankerten Schwimmunterricht durchzuführen. Nach den Ferien konnte das Projekt noch 3 Wochen fortgeführt werden und viele Schülerinnen und Schüler absolvierten ihr Seepferdchen oder das Schwimmabzeichen in Bronze.
Der Schwimmunterricht ist ein verpflichtender Bestandteil des Lehrplans Sport, jedoch aufgrund fehlender geeigneter Bäder vielerorts nur eingeschränkt umsetzbar. Wir sind daher sehr dankbar, dass der Schulträger den Schulen in Wöllstein das Freibad zur Verfügung stellt. Die Nutzung ist allerdings naturgemäß von den Wetterbedingungen und der Saison abhängig, sodass der Schwimmunterricht teilweise nur im notwendigen Umfang durchgeführt werden kann. Eine ergänzende Nutzung eines Hallenbades in der näheren Umgebung wäre daher eine wünschenswerte und sicherlich umsetzbare Möglichkeit, auch wenn dies mit zusätzlichem organisatorischem und finanziellem Aufwand verbunden wäre.
Gerade weil heute leider immer weniger Kinder sicher schwimmen können, kommt dem schulischen Schwimmunterricht eine besondere Bedeutung zu. Schwimmen ist nicht nur eine wichtige sportliche Fähigkeit, sondern vor allem eine grundlegende Kompetenz für die eigene Sicherheit und kann im Ernstfall lebensrettend sein. Umso erfreulicher ist es, dass die überwiegende Mehrheit unserer Schülerinnen und Schüler das Angebot mit Freude und großem Erfolg angenommen hat. Die erworbenen Schwimmabzeichen waren dabei ein schöner und motivierender Abschluss und eine sichtbare Anerkennung der erreichten Leistungen.
Ein herzliches Dankeschön geht an den Schulträger, die Verbandsgemeinde Wöllstein und die Bademeister und Schwimmaufsichten des Wöllsteiner Schwimmbades. Nur mit deren Unterstützung konnten die Sportlehrkräfte dieses Projekt auch in diesem Jahr wieder realisieren. Vielen Dank für diese Unterstützung und diesen Einsatz!
Text & Fotos: Frau Kusserow















